Gleispläne

In meiner Kategorie „Selbstgemacht“ fehlen aus irgendwelchen Gründen die beiden Dinge, die ich am häufigsten aktualisiere:

Seit 2009 unterhalte ich einen Gleisplan der U-Bahn Frankfurt, und seit 2011 einen Gleisplan der Frankfurter Straßenbahn, die es in abgespeckter Version auch bei Wikipedia gibt. Durch die tatkräftige Unterstützung der Mitglieder im Frankfurter Nahverkehrsforum gelingt es auch ganz gut, diese beiden Pläne aktuell und korrekt zu halten.

Wie die anderen Dokumente, die ich veröffentliche, stehen beide Pläne unter der CC-Lizenz BY-SA, Version 4.0. Das bedeutet vereinfacht gesagt, jeder darf diese Bearbeitungen weitergeben und verändern, solange er oder sie mich als Autor der ursprünglichen Bearbeitung nennt (dafür steht das BY) und jedem die genau gleichen Rechte einräumt (Share Alike, SA).

Frankfurter U-Bahnen

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Die letzte Frankfurter U-Bahn-Generation (Typ U5-25, Nummern 601-654) hat zwar noch nicht ganz alle Kinderkrankheiten ausgeräumt, aber trotzdem gibt es schon einen neuen Typ, der momentan probefährt: U5-50, mit den Nummern ab 801. Im Moment fahren die ersten vier Wagen — jeweils zwei zusammengekuppelt zu einer 50 Meter langen, begehbaren Einheit — als 100 Meter langer Zug über die A-Strecke Probe, und kommen dabei auch an meinem Büro vorbei. Und weil mir nette Leute manchmal Bescheid sagen, kann ich auch hin- und wieder Bilder vom Dach machen.

Außerdem gibt es wenige Seitenansichten vom eigentlich schönsten Wagen, der in dem Frankfurter „Subaru Vista Blue“ rumfährt, nämlich der für den Hessentag 2011 letztes Jahr gestylte U2h 330. Beides zusammen Grund genug, mal wieder einen Bildpost zu machen.

Probefahrt von 803+804+802+801 von Ginnheim/Niederursel kommend in Richtung Gonzenheim. Ich finde ja etwas schade, dass das schwarze Fensterband nicht am Ende der Einzelwagen (also an dem breiten Übergang) fortgesetzt wird… Blick vom FIAS Richtung Weißkirchen.
Gleicher Zug, ungefähr 10 Sekunden später. Vor einem Jahr war dahinter noch ne Baugrube.
Probefahrt von 801+802+804+803 von Gonzenheim Richtung Niederursel (die Rückfahrt).
Probefahrt von 801+802+804+803 von Gonzenheim Richtung Niederursel (die Rückfahrt)
Probefahrt von 801+802+804+803 von Gonzenheim Richtung Niederursel (die Rückfahrt).
Seitenansicht von U2h 330 bei Einfahrt in die Heddernheimer Landstraße (Richtung Ginnheim). Das Graffity (das zusätzliche, zerstörerische meine ich) am letzten Fenster fällt zum Glück nicht so stark auf.
U2h 330 bei Ausfahrt Fritz-Tarnow-Straße Richtung Südbahnhof von der noch unveränderten Seite.

Streckensperrung Gleisdreieck

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Am Wochenende 16./17. April ist das Gleisdreieck Heddernheimer Landstraße/Wiesenau gesperrt, laut Pressemitteilung, weil sich die Gleise nach dem Bau letzten Jahres etwas gesetzt haben. Warum das dann nötige Schotternachstopfen dann nicht in der Nacht passieren kann, wie früher mal, ist mir auch nach einem Besuch dort nicht klar geworden, aber dafür ist der Ersatzverkehr in Niederursel ganz lustig:

  1. U9 fährt aus aus Riedberg ein
  2. ex-U9 fährt zum Gleiswechsel an der Oberurseler Landstraße
  3. ex-U9 kommt zurück zum auswärtigen Bahnsteig
  4. U3 fährt aus Oberursel ein
  5. ex-U9 fährt als U3 Richtung Oberursel aus
  6. ex-U3 macht eine Sägefahrt über den Gleiswechsel
  7. ex-U3 fährt als neue U9 in Richtung Riedberg aus

Das meiste davon ist zwar nicht spannend oder unerwartet, aber warum die Abfahrt der U3 in Richtung Oberursel nicht von dem einwärtigen Bahnsteig erfolgen kann, sondern der Zug erst auf das andere Gleis gebracht werden muss, ist mir nicht ganz klar geworden. Hat aber für ein paar nette Bilder gereicht:

Schotteranlieferung ohne LKW: Die Eigenbau-Lok 2016 und die beiden Schotterwagen 2125 und 2126 stehen an der Heddernheimer Landstraße bereit.
Auf dem anderen Gleis steht eine Gleisrüttel, im Vordergrund unübersehbare Frühlingszeichen.
Etwas mehr Gerät und ein Bagger am Bahnübergang Neumühlenweg (U9).
Das gibt’s nicht oft: Eine U9, die aus Oberursel kommend nach Niederursel einfährt? Und dann noch auf dem falschen Gleis? War aber nur eine Rangierfahrt vom Gleiswechsel etwa 200 Meter weiter in Richtung Oberursel.
Der nächste Zug eine Viertelstunde später hat an dieser Stelle noch „U9 Ginnheim“ stehen…

Riedbergbahn von oben

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Eigentlich warte ich die ganze Zeit darauf, dass die Arbeiten an der Riedbergbahn mal wirklich abgeschlossen sind, aber noch fehlen an allen möglichen Stellen Dinge: Der Bahnsteig Wiesenau auswärts ist noch nicht auf voller Länge wiedereröffnet, in Niederusel fehlen Dynamische Fahrgastinformationen und die Sicherungsanlagen am Bahnübergang Kreuzerhohl und und und. Trotzdem hat ein mir namentlich bekannter Herr mich Anfang März davon überzeugt, dass man doch mal das gute Wetter nutzen kann und aufs Dach von meiner Arbeitsstelle FIAS gehen könnte, um Bilder der Bahn mit dem Taunus im Hintergrund zu machen. In den kommenden Jahren wird die Fläche zwischen Max-von-Laue-Straße und Riedbergallee bebaut werden, also sind diese Bilder nicht mehr lange möglich.

Bei strahlendem Sonnenschein und klarer Luft verbrachten wir also etwas mehr als eine Stunde zwischen 10 und 11 Uhr im eisigen Wind. Die Fahrplansituation bringt immer vier Züge in relativ kurzen Abständen, und das alle 15 Minuten: U9 nach Nieder-Eschbach, U8 nach Riedberg, U8 nach Südbahnhof und U9 nach Ginnheim. Die U3 kann man von da oben leider nicht sehen, höchstens in Bommersheim. Alles andere verdeckt der Lärmschutzwall der A5.

Zug der Linie U9 auf dem Weg nach Nieder-Eschbach. Im Vordergrund ist das Studentenwohnheim samt dazugehörigem Parkplatz zu sehen, und gleich verschwindet der Wagen hinter dem Unterwerk.
Ein anderer Zug der U9, hier schon auf der Riedbergallee vor dem Bahnübergang Ruth-Moufang-Straße/Robert-Koch-Straße am Anfang der Haltestelle „Uni-Campus Riedberg“. Im Vordergrund die Baustelle für das Infrastrukturzentrum (das ist der goldene Käfig zur rechten), im Hintergrund die Baugrube für die Riedbergallee 1.
Außer der U9 fährt auf dem Riedberg auch noch die U8, die für gewöhnlich mit drei Wagen unterwegs ist. Hier ein Zug auf dem Weg zum Südbahnhof. Der letzte Wagen (617) hat Vollreklame für den Hessentag in Oberursel.
Wenn man Glück hat, kann man auch mal zwei Züge gleichzeitig auf ein Bild kriegen, hier kommt der U8-Zug nach Riedberg mit dem führenden 605 mit Zoo-Werbung den Berg hoch, während der Zug zum Südbahnhof mit 617 gerade nach Niederursel verschwindet.

Das letzte Bild ist dann abends auf dem Weg nach Hause entstanden.

Diese Bäume sind das letzte, was vom alten Riedberg übriggeblieben ist. Über deren Schicksal sind sich die veröffentlichten Pläne nicht einig; auf manchen Plänen werden hier bald Gebäude stehen, auf anderen bleibt hier ein Park. Ich drücke die Daumen, dass es ein Park wird…

November

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Auch wenn er noch nicht ganz um ist, kann ich glaube ich sicher sagen, dass der November nicht so ganz mein Monat war. Dazu sind zu viele Dinge nicht so gelaufen, wie geplant. Allerdings hatte das auch schon Ende Oktober angefangen, sodass ich schon auf einen ganzen Monat zurückblicken kann. Und, wie es sein muss, verabschieden sich diese dreißig Tage auch standesgemäß: Mit einer ordentlichen Erkältung. Na super.

Aber es gibt auch noch positive Dinge zu erwähnen, und die soll man ja nicht außer acht lassen. Zum Beispiel: Es gibt Schnee! (In dieser Phase des Jahres freut man sich noch über Schnee.) Da kommt auch das nette Bild eines Schneemannes auf der Bahnsteigskante her. Hier wird gerade der neue Bahnsteig der Haltestelle Wiesenau in Richtung Oberursel gebaut, und scheinbar haben die Bauarbeiter dort heute morgen für zumindest meine Erheiterung gesorgt. Auch toll: Der Termin für meine Dissertation steht nun endlich: Ich werde am Montag, den 13. Dezember um 9 Uhr morgens die Möglichkeit haben, meine Doktorarbeit vorzustellen und zu verteidigen. Hat mich echt gewundert: Mich haben viele Leute gewarnt, dass es ganz schwierig würde, einen Termin festzulegen, wenn noch nicht alle Umläufe (die Arbeit läuft in 5 Exemplaren unter den Professoren des Fachbereichs und den Dekanen der Nachbarfachbereiche um) abgeschlossen sind, und jetzt wird mir der Termin beinahe aufgedrängt!

Außerdem gibt es immer mal wieder Dinge, die man macht, um Spaß zu haben. Vorletztes Wochenende brachte mich sowas nach Weinheim, zu den Eisenbahnfreunden Weinheim e.V.. Dort konnte ich mal mit meiner Modellbahn spielen, zwei Bilder meines Interregios finden sich unten.

Ansonsten bereite ich momentan meinen Disputationsvortrag vor, werde in der Woche davor nach Bergen fliegen, um die Disputationen meiner beiden Kollegen von vor drei Jahren anzugucken, und dann ist da natürlich der übliche Stress mit den ganzen Weihnachtsfeiern und so… Ich bin fast versucht, eine persönliche Jahresbilanz zu ziehen, aber dieses Jahr passiert im Dezember nun noch was, das wirklich die Bilanz des Jahres maßgeblich beeinflussen wird, also halte ich vorerst meine Klappe.

Mal Modellbahn. Warum nicht? Meine verkehrsrote 103 mit einem 11-teiligen Interregio. Und aus der Perspektive sieht man den Steuerwagen auch nicht. Aufgenommen bei den Eisenbahnfreunden Weinheim.
Und der Interregio von hinten, der Steuerwagen. Die Länge des Zuges hat mir schon ziemlich gefallen, wenn er auch nicht komplett konsistent war. Aber was soll’s, es hat Spaß gemacht.
Schneemännchen am auswärtigen Bahnsteig Wiesenau. Wohl von den Bauarbeitern morgens aufgestellt — super!

Rasen auf dem Riedberg

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Wie schön es doch ist, wieder Zeit zu haben. Heute bin ich mal wieder über den Riedberg gelaufen, nachdem ich gestern doch meine Kamera wiedergefunden hatte. Also gibt’s mal wieder ein paar Bilder! Bald soll Abnahme der Strecke sein, und der Baufortschritt ist dementsprechend. Die Oberleitung hängt komplett, ist aber noch nicht komplett fertig gestellt (einige Verbindungen etc. fehlen noch). Die Gleise liegen und sind auch durchgängig verschweißt (naja, mir ist nichts aufgefallen, wo was gefehlt hätte) und die meisten Bahnübergänge sind sehr bald fertig.

Blick in Richtung Abzweig Kalbach und Riedberg aus Richtung Bonames. Am Abzweig stehen alle Signale schon, ein zusätzliches Hauptsignal in Richtung Kalbach steht an der Autobahnbrücke (D-Strecke). Der Radweg, der parallel zur Bahn die A661 überquert, ist mittlerweile durchgängig geteert und befahrbar.
Der Bahnübergang an der Wendeanlage. Das Toilettenhäuschen ist vom Ende des Betriebsbahnsteiges verlegt worden, um auswärts fahrenden Zügen die Sicht auf den BÜ nicht zu verstellen. Auf welche Weise das Fahrpersonal dorthinkommen soll, und ob sie irgendwie von der Mitte „Grün“ für den Überweg anfordern können sollen, ist nicht erkennbar.
Die Haltestelle Riedberg, von Südwesten aus gesehen. Man kann schon gut die breiten Treppen in Richtung Nelly-Sachs-Platz sehen.
Der Kreisel Altenhöferallee/Riedbergalle, mit dem „goldenen Käfig“ Infrastrukturzentrum (a.k.a. Hörsaalzentrum) im Hintergrund.
Weniger Baufortschritt als an der Haltestelle Riedberg ist an der Haltestelle Uni Campus Riedberg zu sehen.
Und noch ein Bild vom Abzweig Niederursel. Auch hier stehen schon alle Signale, dazu eines am Gleiswechsel nördlich von Niederursel entlang der U3, und eines an der Brücke über die Rosa-Luxemburg-Straße. In Niederursel stehen an beiden Gleisen Ausfahrtsignale nach Norden.
Die Wartehalle an der Wiesenau ist immer noch nicht fertig. Aber wenigstens verglast. Am Bahnsteig Richtung Norden ist seit Wochen nichts sichtbares mehr passiert.
Während die Oberleitung am Abzweig von Wiesenau zur Heddernheimer Landstraße noch aufgehängt wird, ist sie nicht komplett gespannt. Die Gewichte liegen aber schon bereit.

Außerdem wird momentan die Haltestelle Lindenbaum so umgebaut, dass nie wieder jemand über rot gehen wird. Nachdem die Einschränkungen für die Bahn — Tempo 60 statt 70 auf der Strecke und Tempo 30 bei Einfahrt in die Stationen — schon seit einem Monat in Effekt sind, fahren die Autos weiter zweispurig, außer da wo grade gebaut wird. Na super. Mal sehen, wie das weitergeht.

Hier ein Sinnbild dafür, was in Frankfurt schief läuft: Die Straße hat noch grün, die U-Bahn darf schon nicht mehr fahren.

Niederursel ist fast fertig

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Im Regen gab’s heute ein bisschen neues: die Fahrleitung hängt und ist auch fast komplett fertig, und an der Wiesenau steht schon das Gerüst einer Wartehalle.

Oberleitungsarbeiten am Mittwoch. Hier wird gerade der Fahrtdraht in Richtung Riedberg angefangen.
Ampeln an der Haltestelle Uni Campus Riedberg. Weiter hinten ist eine Ampel an der Straße direkt vor dem Bahnsteig, auch wenn dort kein Übergang erkennbar ist.
Der Überblick über den Abzweig. Hier werden die letzten Arbeiten durchgeführt; Schienen verschweißt, der Teil zwischen den Strecken aufgeschüttet, die Gleise poliert.
Wartehalle an der Wiesenau. Jetzt wird’s ernst. Der hintere Teil des Bahnsteiges ist allerdings noch sehr unfertig.
Abzweig Wiesenau aus Richtung Heddernheimer Landstraße. Der Draht ist dann an einem Mast aufgewickelt.

Erster Draht

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Heute ist die erste Oberleitung verlegt worden. Dazu ein paar Bilder:

Arbeiten an der Strecke, an der Rampe vom Abzweig Niederursel zum Riedberg. Was da wohl genau gemacht wird? Außerdem, der erste Oberleitungsdraht am Riedberg!
Am Abzweig Niederursel liegen die Gleise! Noch nicht komplett fertig, aber schon fast.
Die Gleise in Richtung Weißkirchen.

Stützmauer

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Heute am Abzweig Niederursel…

Auf das Fundament entlang des Abzweiges wird eine Stützmauer gebaut.
Am Abzweig Niederursel wird ein Fundament verlegt, auf das eine Stützmauer gesetzt wird.

…und ein Update vom Mittwoch:

Oberleitungsarbeiten am Riedberg. An diesem Mastpaar hängen jeweils zwei Ausleger, daher hat die Montage etwas länger gedauert als gewöhnlich.
Übersicht über die Baustelle am Mittwoch. Die Stützmauer ist komplett eingebaut, es wird aber noch an ihr gearbeitet.
Die Stützmauer von außen mit dem Abzweig im Hintergrund.
Herzstücke warten im Gleis an der Haltestelle Niederursel.
Ersatzbus U3B bei der Ausfahrt aus dem Nordwestzentrum. Dieser Bus fährt direkt nach Weißkirchen Ost und hat dies sogar am Zielschild vermerkt.

U3 gesperrt

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Anlässlich der Sperrung der U3 zwischen Zeilweg und Weißkirchen Ost, die heute morgen angefangen hat, war ich heute am gesperrten Stück unterwegs, um Bilder zu machen und meine Serie fortzusetzen. Momentan werden noch die alten Trassen, nachdem die Gleise entfernt wurden, von Schotter und Erdreich befreit.

Blick zum Abzweig Wiesenau aus Richtung Zeilweg. Hier vorne ist die Trasse schon komplett abgetragen.
Blick zum Abzweig Wiesenau aus Richtung Wiesenau. Die Bagger schaufeln das Erdreich der alten Trasse ab.
Die Haltestelle Niederursel. Im Hintergrund erkennt man die Bauarbeiten, und an der Haltestelle fällt zweierlei auf: Die Geländer am Bahnsteig stehen mittlerweile (im Gegensatz zu letztem Sonntag), und der Bahnsteig ist nicht, wie sonst bei Sperrungen üblich, mit rot-weißem-Absperrband als „nicht befahren“ gekennzeichnet.
Einen schönen Blick auf die Baustelle und den zukünftigen Abzweig Niederursel hat man von der „Landzunge“ zwischen den beiden Strecken. Dieser Ort ist öffentlich begehbar, aber außer im Sommer spät abends und vielleicht früh morgens vielleicht nicht direkt zum fotografieren geeignet.
Und noch ein Bild vom Abzweig Kalbach, der ja seit Mittwoch morgen in Betrieb ist.

Baufortschritt am Riedberg

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Heute bin ich am Riedberg gewesen und habe mir die Baustelle der Stadtbahn angeguckt. Die folgenden Bilder sind dabei entstanden. Am Abzweig für die U9 (WiesenauHeddernheimer Landstraße) sind die Arbeiten für die Brücke schon recht weit fortgeschritten, die Trasse recht gut sichtbar und viele Masten schon stehend.

Ausfahrt von der Heddernheimer Landstraße, aufgenommen von der Fußgängerunterführung
Ausfahrt und Abzweig Heddernheimer Landstraße
Brückenbaustelle Urselbach am Ast Heddernheimer Landstraße ↔ Wiesenau

An der Wiesenau ist der einwärtige Bahnsteig wirklich langsam fertig (wird ja auch Zeit), und der vordere Teil des auswärtigen Bahnsteiges abgerissen. In Niederursel ist der Aufgang zum Bahnsteig am Kreuzerhohl abgerissen.

Station Wiesenau: Auswärtiger Bahnsteig halb abgebaut, einwärtiger Bahnsteig wird noch gebaut.
U3 vor Wiesenau mit dem Abzweig Wiesenau im Hintergrund. Rechts warten Gleise zum eingebautwerden.
Stützmauer an der Station Wiesenau gegen den Bach. Deswegen hat’s wohl so lange gedauert (und dauert immer noch…)
Haltestelle Niederursel aus Richtung Wiesenau. Vorne sieht man die schon fast fertigen Verlängerungen und die Aufgänge zu den Bahnsteigen.
Die abgebauten Zugänge an der Station Niederursel in Richtung Riedberg. Der Zugang ist jetzt nur an der anderen Seite, ohne, dass da eine gute Beschilderung hin zeigen würde…

Die Gleise auf der Riedbergstrecke liegen quasi von Abzweig zu Abzweig, sind aber noch nicht überall fixiert und ausgerichtet. Einzelne Mastpaare fehlen noch.

Abzweig Niederursel. Der Mast an der alten Strecke steht wesentlich näher an der Strecke als alle anderen Masten, um die neue Strecke freizuhalten. Warum man dort kein großes Tragwerk hingestellt hat, ist mir nicht ganz klar.
Blick in Richtung Riedberg, in der Kurve von Niederursel. Man erkennt den geschwungenen Verlauf der Trasse sowie im Hintergrund das Studentenwohnheim und die Biologie. Außer an der Brücke stehen die Masten schon da.
Die Außenseite der Brücke über die Rosa-Luxemburg-Straße. Die Fundamente für die Oberleitungsmasten sind außerhalb des Geländers angebracht. Unten kann man erkennen, dass die Brücke doppelt so breit wie die Straße ausgeführt ist; so kann die Straße später leicht auf vier Spuren erweitert werden (aber warum würde man sowas wollen). Ähnliche Vorkehrungen sind allerdings auch an der Anschlussstelle Marie-Curie-Straße getroffen.
Das Infrastrukturzentrum (a.k.a. Hörsaalzentrum) und das FIAS aus der Robert-Koch-Allee herausfotografiert. Im Vordergrund stehen 20 Bahnsteigskanten und ein paar Abschlüsse der Bahnsteigsaufgänge. Während letztere sicherlich am Riedberg gebraucht werden, stehen eigentlich 4×70 Bahnsteigskanten, was die 4 105 Meter-Bahnsteige auf dem Riedberg konstituiert, schon auf dem Riedberg. Warum stehen sie also da? Keine Ahnung.
Blick von der Haltestelle Uni Campus Riedberg in Richtung Kalbach. Man erkennt im Vordergrund die Signalanlagen, die Rillenschienen und die Einschalttaster des Bahnüberganges. Dahinter sind zwei noch unbenutzte Fundamente, auf die wahrscheinlich noch Oberleitungsmasten kommen.
Der Kreisel Riedbergallee / Altenhöferallee. Mittlerweile überwachsen mit Unkraut; die Lichtsignalanlagen für die Autos sind noch verdeckt.
Bahnübergang am Margarethenzehnten. Wie auch an der Eschersheimer Landstraße und an anderen Stellen ist der Übergang in Z-Form angelegt, so dass man immer erst der Bahn entgegengeht.
Blick vom Bahnübergang Am Kreuzerhohl in Richtung Kalbach. Im Vordergrund ein weiteres Paar von Fundamenten, das nicht benutzt wird.
Einfahrt zur Haltestelle Riedberg. Links ist die Evangelische Kirche, rechts der entstehende Nelly-Sachs-Platz.
Nördliche Ausfahrt der Haltestelle Riedberg. An einer Stelle ist das Gleis Richtung Niederursel noch nicht fixiert und hängt daher durch.
Wendeanlage Riedberg mit beweglichen Herzstücken. Ob das eine Schallschutzmaßnahme ist? Das Verbindungsstück jedenfalls ist mittlerweile begradigt.
Blick von der Wendeanlage Riedberg zurück zur Haltestelle.
Ausfahrt aus der Wendeanlage Riedberg mit dem Toilettenhäuschen und dem weiterhin nicht angeschlossenen Fußgängerüberweg. Die Masten direkt vor der Wendeanlage (am Gleis Richtung Niederursel) sind zwischen den beiden Gleisen.
Blick den Riedberg herunter in Richtung Niddatal. In Höhe des zweiten liegenden Mastes ist ein Knick im Gefälle, warum auch immer.
Baustelle am Abzweig Kalbach. Für die Konstruktion der ersten Weiche wurde das zweite Gleis in einer Kurve daneben gelegt, auf das die Bagger fahren können. Das Gleis Richtung Kalbach liegen lassen und erst die andere Weiche bauen ging wohl nicht.
Das Herzstück wird eingebaut.
Blick auf die Baustelle aus Richtung Kalbach.
Die Abspannmasten vor der Brücke über den Urselbach der U2. Hier wird die Oberleitung über die Brücke zusammen- und weggehalten.
Die alte Brücke über den Urselbach ist abgebaut und das Fundament für die neue Brücke gelegt.
Der Kran hebt den Stahlträger für die Brücke an, um ihn dann einzusetzen.