Über mich

Bjørn
Bewerbungsfoto von 2014.

Ich bin Bjørn Bäuchle, Baujahr 1984, Maikind. Geboren in Frankfurt, aufgewachsen in Frankfurt, bis ins Alter von 31 Jahren eigentlich immer Frankfurt. Jetzt Kassel. Wen Details nicht so interessieren, möge hier über mich lesen.

Arbeitsleben

Nach dem Studium und Promotion in Physik an der Uni Frankfurt (mit zeitweiser Unterstützung von u.a. Studienstiftung, DAAD und Telekom Stiftung) habe ich zunächst drei Jahre lang bis Juli 2014 als Wissenschaftlicher Koordinator an einem Großprojekt an der Uni gearbeitet. Danach und bis zur Geburt von Kevin-Alf arbeitete ich als Programmierer in einer kleinen Software-Firma, in 2017 dann im Fachbereich Verkehrswesen der Uni Kassel an dem Projekt VERONIKA und ab 2018 als Programmierer in Göttingen.

Verkehr und Mobilität

Privat fahre ich gerne Fahrrad und Bahn, beides auch gerne aus Spaß. Mit dem Fahrrad bin ich in der Stadt meist schneller als mit Öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto, und außerhalb der Stadt finde ich es die beste Möglichkeit, eine Landschaft kennenzulernen – intensiver als mit Bahn oder Auto, aber man kann mehr sehen als zu Fuß (weil man weiter kommt). Bahn fahre ich gerne, um die Abschnitte zwischen Städten zu sehen; ich komme auch gerne in Städte, nur um dort zu übernachten (daher bleibe ich bei einer Fahrt nach Barcelona nicht dort – Barcelona interessiert mich nicht halb so viel wie die Fahrt durch die Pyrenäen). Auch mit immer mehr Schallschutzwänden entlang der Eisenbahnstrecken sieht man noch viel von der Landschaft. Ich habe kein Auto, aber einen Führerschein, sodass für seltene spezielle Transportbedürfnisse Carsharing und Mietautos eine Option für mich sind.

Politik

Grundsätzlich ist Mobilität ein wichtiges Thema für mich, und meine Hauptmotivation, mich politisch zu engagieren. Unüberraschenderweise (nach dem von weiter oben) liegt mir eine umwelt- und klimaverträgliche Befriedigung von Mobilitätsbedürfnissen am Herzen, und ich glaube, dass ich dafür bei den Grünen am besten aufgehoben bin – auch die anderen Positionen teile ich zum Großteil. Seit Eintritt in diese Partei Anfang 2009 engagiere ich mich in der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität der Grünen Hessen und bin dort seit etwa 2011 im Sprecherteam; schreibe Protokolle der Sitzungen und leite einen Arbeitskreis zum Thema Mobilität in Urbanen Räumen. Seit den Kommunalwahlen März 2011 bis August 2015 war ich Mitglied im Ortsbeirat 8 der Stadt Frankfurt, das ist die unterste Stufe der politischen Parlamente; wirkliche Gestaltungsmöglichkeiten hat man dort nicht. In den Kommunalwahlen 2016 wurde ich als vierter Nachrücker für den Ortsbeirat 2 der Stadt Kassel aufgestellt (bei 3 Grünen Abgeordneten), sodass ich wohl auf absehbare Zeit nicht mehr in einem Parlament sitzen werde.

Ich weiß, dass ich als deutscher („arischer“) heterosexueller, nicht-behinderter Mann mit christlichem Hintergrund in einer sehr privilegierten Situation bin, ich weiß, dass mein Lebenslauf bei Bewerbungen eine bessere Chance hat, gut beurteilt zu werden als ein gleichlautender Lebenslauf von einer Heike oder einem Adnan. Ich kämpfe gerne gegen Vorurteile an.

Ehrenamt

Von Anfang 2014 bis zu meinem Umzug nach Kassel im August 2015 war ich Schöffe beim Landgericht Frankfurt. Leider habe ich dabei nicht so viel vom Justizbetrieb erlebt wie erhofft, weil die meisten Termine ausgefallen sind. So bleibt mir in den nächsten Jahren wohl nur, wieder Wahldienst zu machen, also bei den Wahlen im Wahlbüro sitzen, WählerInnen die Stimmzettel auszuhändigen und am Ende mitzuzählen. Das habe ich in allen möglichen Positionen (Wahlvorsteher und dessen Vertreter, Schriftführer und dessen Vertreter und Beisitzer) schon in Frankfurt gemacht.

Als Student bis zur Promotion war ich sehr engagiert in der Fachschaft Physik, wo ich unter Anderem einer von je zwei Hauptorganisatoren bei der ersten (2006) und vierten (2009) Night of Science war.

Musik

Dann kommt noch die Musik: Ich spiele, so lange ich denken kann, Gitarre (naja, ok, seit der 2. Klasse) und habe das viele Jahre im Gitarrenorchester der Musikschule Frankfurt gemacht. Seit dieses Orchester nach 2013 komplett neustrukturiert wurde und die ganzen Erwachsenen Ex-Schüler das Ensemble verlassen haben, organisiere ich den musikalischen Teil des neuen Orchesters GOMP. Anfang Mai 2017 konzertierten wir das vierte Mal. Seit 2013 spiele ich Saxophon; bis Weihnachten 2015 habe ich das auch im Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Oberursel-Bommersheim getan. In Kassel wohnen und dort jede Woche in die Probe gehen hat sich allerdings als zu anstrengend dargestellt. Noch mehr Ensemble-Erfahrung habe ich in diversen Chören gesammelt, und etwa in der Zeit, in der ich auch Schöffe war, habe ich versucht, einen Chor in meinem (irgendwann ehemaligen) Institut zu leiten und WissenschaftlerInnen das Singen beizubringen. Ein paar Lieder haben auch ganz gut geklungen… Aktuell singe ich im Uni-Chor von Kassel.

Anderswo im Internet

AvatarIch trage manchmal (viel zu selten, wirklich) was zur Wikipedia und OpenStreetMap bei, insbesondere habe ich für Wikipedia schematische Gleispläne für das Straßenbahn– (Wiki-Version) und U-Bahn-Netz (Wiki-Version) in Frankfurt erstellt und pflege diese auch. Ich bin bei Facebook nicht mehr angemeldet, bei Twitter aber noch ziemlich aktiv. Meiner Vorliebe für Bahnen entsprechend bin ich im Frankfurter Nahverkehrsforum unterwegs, allerdings nicht im großen Drehscheibe-Online. Meine Benutzernamen sind praktisch überall gleich – baeuchle. Erreichbar bin ich am liebsten per verschlüsselter Mail. Die Prüfsumme meines aktuellen PGP-Schlüssels (für 2017) ist 3F79:2F59:60A3:618C:9CB0:3250:1F04:1AD9:0C2D:1419. Durch die Promotion habe ich auch einen Eintrag bei der Deutschen Nationalbibliothek.

Bilder

Ich fotografiere auch manchmal. Ich habe eine Kamera, und mein Handy hat sogar auch zwei. Als Fotograf möchte ich mich aber nicht bezeichnen; ich stelle keine sehr hohen künstlerischen Ansprüche an meine Bilder, sondern will lieber Dinge dokumentieren.

Computer

Ich bin doch eher computeraffin. Seit Mitte 2006, also kurz nach Start meines Blogs, benutze ich privat nur noch offene Betriebssysteme – erst debian, jetzt Ubuntu, auf Smartphones das immerhin halb-offene Android. Ich benutze für meine Arbeit am Computer gerne Befehlszeilen-Tools, also Programme, die man vorwiegend mit der Tastatur und nicht so sehr mit der Maus bedient. Das neue Blog (seit Februar 2016) geht allerdings davon weg; ich schreibe diese Zeilen nicht mehr im Texteditor, sondern in meinem vor-allem-Maus-gesteuerten Browser. Ich bevorzuge für meine Erzeugnisse Formate, die ich einfach in eine Versionskontrolle schieben kann und bei der ich aussagekräftige Änderungsanzeigen erhalten kann. Daher schreibe ich Texte (und auch Präsentationen) überwiegend (aber nicht nur) mit LaTeX, Noten setze ich mit Lilypond, und Zeichnungen mache ich mit SVG. Wenn es doch mal was mit klicken sein soll/muss, benutze ich LibreOffice, was zum Großteil kompatibel mit dem Office-Paket einer sehr großen Softwarefirma ist.

Hardware

Seit Mitte 2015 habe ich ein extra auf Linux abgestimmten Laptop der Firma Tuxedo Computers, mit dem ich eigentlich sehr zufrieden bin. In Sachen Smartphone habe ich mir die zweite Generation des Fairphones bestellt; seit Lieferung Mitte Januar 2016 bin ich mit diesem sehr zufrieden – gute Leistung, super-Display, ordentliches GPS, mit fair gehandelten Rohstoffen und fair behandelten Arbeitern an möglichst vielen Stellen der Produktkette.