Projekt 13000 und weitere Pläne für 2012

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Zwischendurch auch mal was ohne eine größere Bahn- oder sonstige Reise. Nach überschlagenen 20000 Kilometern im Zug dieses Jahr (bisher), einer Transatlantikreise und einem Flug nach Kreta und zurück bin ich seit mittlerweile drei Wochen zuhause.

Naja, fast. Seit dem war ich einmal auf dem Weg nach Fulda (doch der ICE hielt da nicht, weshalb ich den Termin in Fulda verpasst habe und statt dessen mal die Bahnstrecke Kassel-Bebra gesehen habe) und einmal in Marburg. Letzteres ging mit dem Fahrrad im Zug hin und abends mit den Fahrrad ohne Zug bis Linden-Großen-Linden (was ein Name) und von dort mit dem Zug weiter. Ich hatte mir vorher angeguckt, wie ich bis Frankfurt kommen könnte (aber dass ich die 85 km nicht mehr schaffe, wenn ich erst um 18 Uhr losfahre, war mir schon klar), und habe gesehen, dass die einzige Steigung auf dieser Strecke kurz hinter Gießen kommt. Da ich in Gießen sowieso schon klatschnass war (ich habe im Wortsinne Wasser aus meinen Schuhen gekippt), wollte ich nicht vor der einzigen Steigung des Tages kneifen.

Noch mehr Fahrrad gefahren war ich vorher in der selben Woche, als ich am Tag der Deutschen Einheit mit fünf anderen von Frankfurt (naja, drei haben wir erst in Königstein aufgegabelt) nach Waldems-Reichenbach zum Apfelfest des NABU gefahren bin (und zurück). Besonders die Rückfahrt war wunderbar, weil die Straßen wirklich super gut ausgebaut und top in Schuss sind, man also einfach den Berg runter rollen kann (und ich hatte mir ja jeden Zentimeter am morgen hart erarbeitet gehabt).

Projekt 13000 steht also an. Nach den Vielfahrexzessen mit dem Apfelfest und Marburg habe ich momentan ’nur‘ noch 431 Kilometer bis dahin übrig. Ich habe noch eine Woche Urlaub, insgesamt vier Tage Meeting in Mainz und Gießen, und wieviel ich zwischen den Jahren fahre/arbeite, weiß ich noch nicht, also bleiben mir etwa 8½ Wochen übrig. Am Ende muss ich auf ein durchschnittliches Pensum von 10,14 km pro Tag kommen — tough, aber machbar. Ich bin guter Dinge.

So. Ja. Schon wieder Urlaub. Ja, schon wieder Bahn. Mitte November geht der Spanischkurs einer Freundin in Spanien zu Ende, und ihr Freund fährt mit dem Zug zu ihr, um mit ihr die Fähre von Cádiz auf die Kanaren zu nehmen. Natürlich habe ich auf die Frage, ob ich ihn hinbegleiten will, nicht lange gezögert. Die Hinfahrt ist gebucht, bei der Rückfahrt bin ich noch am Zweifeln, was ich mir genau angucken will. Ich habe eine Woche.

Zu den beiden zweitägigen Meetings davor werde ich je nach Wetterlage Bahn oder Rad fahren (Rad höchstens anteilig), und dann ist da eventuell nochmal ein Treffen in Fulda. Mal sehen, ob ich dahin den richtigen Zug kriege.

Dann ist da noch ein Umzug von Frankfurt nach Braunschweig, bei dem ich auf jeden Fall in Frankfurt helfe und eventuell nach Braunschweig zum Auspacken fahre, ob in dem Umzugsauto oder separat per Bahn weiß ich noch nicht. Zu guter Letzt, falls das hinhaut, ist noch das Twitter-Bahn-Treffen (#tbt), dessen erste Auflage in Frankfurt stattgefunden hat. Da Leute aus der ganzen Republik kommen, ist das nächste Treffen mal im Norden; an irgendeinem Wochenende wird es also vielleicht nach Hamburg gehen.

Noch mehr Reisen muss dann aber wirklich nicht sein, glaube ich. Obwohl ich eigentlich vor seiner Einstellung zum Fahrplanwechsel nochmal den Zug zwischen Nürnberg und Prag ausprobieren wollte. Und, solange es noch ein freundliches Bett für mich in Leipzig gibt, die Strecke von Dresden nach Prag. Das könnte man durchaus kombinieren, aber, wie gesagt, langsam reichts. Auch für diesen Eintrag.

baeuchle

Autor: baeuchle

Baujahr 1984, Maikind. Geboren in Frankfurt, aufgewachsen in Frankfurt, bis ins Alter von 31 Jahren eigentlich immer Frankfurt. Jetzt Kassel. Ausführliche Vorstellung

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