Und wieder im Alltag

Original-Post (Tag 76)

Also Alltag ist es noch nicht wieder, ich tippe gerade im Zug nach Oslo, gleich überquert dieser die Grenze nach Norwegen, morgen früh geht’s wieder in die Uni. Die letzten 10 Tage waren einfach toll, acht davon war ich in Frankfurt, an den anderen beiden bin ich Bahn gefahren, und ich bereue keine Sekunde von beidem. Die Lorentztrafo hatte ich wenigstens noch hingekriegt, bevor ich nach Frankfurt aufbrach, dafür schaffte ich es nicht, den richtigen Schlüssel vom Schlüsselbund zu entfernen, so dass ich mich am Abend der Abfahrt selbst ausschloss; das kostete mich 300 Norwegische Kronen für den Schlüsseldienst. Die Fahrt war super, in der zweiten Nacht konnte ich sogar recht gut schlafen, als ich mich über drei Plätze ausstrecken konnte.

Der Aufenthalt in Frankfurt war, wie gesagt, auch super, viele Leute wiedergesehen, sogar mehr, als ich dachte, und eine wunder-wunder-schöne Woche mit meiner wunder-wunder-schönen Freundin verbacht. Lediglich am Freitag war alles etwas stressig, als ein viertel-Stunden-Termin damit geendet hat, dass ich mir zwei Stunden lang anhören musste, dass das Modell, dass ich benutze, vollkommenen Schwachsinn produziert. Na super — und dass, wenn man eigentlich längst weg wollte… Und Sonntag, als der Abschied näher rückte, war natürlich nicht perfekt, aber über weite Strecken doch ein sehr schöner TAg. Heute bin ich nach einer Nacht alleine im Abteil eine Stunde früher als geplant von København nach Göteborg gekommen, hatte dort dann dreieinhalb Stunden Zeit, in denen ich etwas Norwegisch nachholte (letzte Woche war Präteritum dran; ich ging das ganze Buch bis zu dieser Lektion durch und fand die Vergangenheitsformen für alle Verben raus), ein lustiges Taschenbuch las und dabei One More Car, One More Rider hörte. Auf dem Weg über den Øresund< gab’s ne Steckdose; ich programmierte etwas, das habe ich eben (mit Akku) fertiggestellt, bevor ich das hier zu Tippen begann. Und, da alle irgendwie das Selbe gefragt haben, beschloss ich, ein FAQ zu schreiben, das mache ich wohl gleich.

baeuchle

Autor: baeuchle

Baujahr 1984, Maikind. Geboren in Frankfurt, aufgewachsen in Frankfurt, bis ins Alter von 31 Jahren eigentlich immer Frankfurt. Jetzt Kassel. Ausführliche Vorstellung

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