Vår

Original-Post (Tag 135) Frühling.

Guck mal an, 135 Tage sind schon vorbei. Da fällt mir doch auf, dass das ⅜ eines Jahres ist. Da ich immernoch nicht das Gefühl habe, schon ⅜ der Arbeit geschafft zu haben, bin ich momentan recht exzessiv am arbeiten, immernoch.

Allerdings scheine ich wohl hier zwei Frühlinge erleben zu können; heute waren es neun Grad. Das Wetter dazu ist wechselhaft, alles außer Sonne und Schnee (doch, Sonne gab’s — massig sogar — am Samstag, aber seit dem nicht mehr). Am Montag hatte ich mich dann tatsächlich zum Busfahren entschieden und das Fahrrad in der Uni (da ist es überdacht) stehenlassen. Diese Entscheidung wurde zum Glück direkt durch Hagel gerechtfertigt (den es seit dem nicht mehr gab) und hat auch was damit zu tun, dass ich an einer Stelle meines Hinweges an ebenjenem Tag mitten auf der Straße plötzlich in (ungelogen) 10 Zentimeter tiefen Wasser gefahren bin. An der selben Stelle machen momentan auch die Busse sehr langsam… Dass dies selbst für Bergen nicht typische Verhältnisse sind (und ich habe mich ja schon mal über tiefe Pfützen beschwert), konnte ich nur erahnen, weil da jemand mit einer Fernsehkamera stand und die armen Passanten gefilmt hat.

Da hier momentan alle nach Hause aufbrechen (entweder Heimaturlaub oder fertig), scheint in Fantoft irgendwie überall Feierlaune angesagt zu sein, was nicht per sé schlecht wäre, wenn diese Idioten doch nur die Finger von den Feuermeldern lassen würden… Einmal war’s drei Uhr, gestern (bzw ja schon heute) halb eins. In der Nacht, jeweils (das um viertel nach zwölf war schlimmer, ich hatte grade geduscht, und das mit drei Uhr war am Wochenende, da, ähem, war ich noch auf).

Achso, zwei Prüfungen hatte ich ja noch. Norwegisch ist super gelaufen, habe noch keine Note, und die erste Physik-Prüfung habe ich, naja, wie immer, abgeschlossen.

baeuchle

Autor: baeuchle

Baujahr 1984, Maikind. Geboren in Frankfurt, aufgewachsen in Frankfurt, bis ins Alter von 31 Jahren eigentlich immer Frankfurt. Jetzt Kassel. Ausführliche Vorstellung

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