Forkjølelse

Original-Post (Tag 240) Erkältung.

Das war ja mal so klar — kaum ist gutes Wetter, kriege ich ’ne Erkältung. War wohl etwas zu optimistisch in der Wahl der Kleidung… Dabei ist heute abend Konzert! So ein Mist. Gestern habe ich auf einen Spaziergang mit dem Rest der Arbeitsgruppe verzichtet, um endlich mal weiterzukommen mit meiner Arbeit, und es war auch ganz prouktiv.

Das trifft auf den Rest der Woche nicht zu: Laszlo ist momentan in Vilnius, und daher hatten wir Montag und Dienstag keine Vorlesung. Dadurch habe ich es nicht geschafft, die Zeitumstellung richtig zu durchleben, bin also spät in die Uni gekommen. Und dann ist ja schon Norwegisch-Kurs, und nach dem hatte ich dann jeweils eine Stunde bis zur Chorprobe. War nicht sehr arbeitsam. Auf dem Weg veränderte sich dann das „Keine Laszlo-Vorlesung diese Woche“ in meinem Kopf zu einem „Keine Vorlesung diese Woche“, weshalb ich gestern viel Zeit zum arbeiten hatte und die QFT verpasste. Na toll. Wenigstens eine meiner zwei Baustellen scheint aber langsam gut zu klappen, und die andere wurde (fast) ganz ohne zutun gelöst.

Das Wetter ist noch immer nicht zu stoppen; bis mindestens Dienstag nächster Woche soll es trocken bleiben, und weiterhin die meiste Zeit sonnenklar (und der Rest ist Nacht). Ich bin total motiviert, viel zu tun, muss aber arbeiten. Vielleicht klappt’s am Wochenende mit einem Barbeque mit ein paar anderen Leuten. Und ich kriege wirklich Angst, dass das Wetter am 9. April schlecht wird oder so (würde ja passen), also an dem Tag, an dem Stefan hier ist, und dass es bis zum 15. dauerregnet, also bis zu dem Tag, an dem ich mit Johannes nach Frankfurt fliege… naja, hofen wir das Beste. Und jetzt ganz akut hoffe ich, dass meine Stimme heute abend wieder da ist *röchel*.

Ach ja, noch was: In Hessen kann man als Neonazi im Staatsschutz (Link zu hr-online mittlerweile tot) arbeiten. Prost Mahlzeit. Und immernoch wollen 38 Prozent der Hessen diese Partei wählen. Hängt vielleicht damit zusammen, dass die andere große Partei auf einmal für die neue Landebahn am FRAPORT ist und der Landesverband der einen kleinen Partei das doof findet, wo doch deren Frankfurter Abordnung das schon längst auch will. Zu kryptisch? Die Landesgrünen heucheln gegen die SPD, dass das doch doof ist, dass diese den Flughafen-Ausbau nicht mehr ablehnen, unterschlagen aber, dass die Frankfurter Grünen, die seit einem Jahr in Frankfurt den Magistrat mitstellen, ihren Widerstand auch schon aufgegeben haben. Und das, wo eine neue Nachricht der FRAPORT kommt. Die hat in den neuen Planfeststellungsunterlagen einfach nichts nachgebessert (das war eigentlich der Grund, wofür man überhaupt neue Unterlagen brauchte) und denselben Müll, gegen den erfolgreich geklagt wurde, wieder veröffentlicht. Schafft man so Vertrauen?

baeuchle

Autor: baeuchle

Baujahr 1984, Maikind. Geboren in Frankfurt, aufgewachsen in Frankfurt, bis ins Alter von 31 Jahren eigentlich immer Frankfurt. Jetzt Kassel. Ausführliche Vorstellung

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