Ferie

Original-Post (Tag 158) Ferien.

Und zwar schon recht lange und von recht vielem, auch dem Bloggen, aber leider nicht von allem. Weihnachten hatte ich etwas Ferien von Bergen, mit der Familie, aber leider nicht vom Regen. Das ach-so-schneesichere Voss hatte keinen Schnee, sehr schade. Also wollten wir nach ein paar schönen Tagen in die Berge fahren, um dort durch Schnee zu stapfen, also auf nach Finse, mit dem Zug. Zu spät stellte ich fest, dass ich auch keine Ferien von meiner Dabbigkeit hatte; es fiel mir erst auf, als meine Kamera auf dem Boden aufschlug. Kaputt. Der Ausflug war trotzdem toll, wir sind ein paar Stunden durch den Schnee und über einen See gewandert, um dann wieder zurückzufahren. Bilder — eine Zusammenstellung aus meinen und denen meiner Mutter — gibt’s wahrscheinlich auch irgendwann.

Seit dem 27. bin ich wieder im Bergener schlechten Wetter (das sich eigentlich nicht wirklich vom Vosser schlechten Wetter unterscheidet), obwohl, gerade eben wird das grau draußen doch merklich bläulicher…, ähm… achso, ja, zurück in Bergen, und mit toller Begleitung (Hannah natürlich). Wir verbringen hier eine wie immer schöne Zeit, und ich plane ernsthaft, im März mal nach Nantes zu fahren, ich warte nur noch, bis Laszlo kommt und ich mit ihm den Termin vielleicht mal abstimmen kann.

Noch was lustiges: Melanie, meine normalerweise so verfrorene Schwester (sie studiert momentan in Tromsø), kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus: Der Bahnhof in Bergen (sie kam bei Dunkelheit an) ist größer als der Flughafen in Tromsø, die Straßen sind ja viiiiiiel größer, und, hey — die haben ja Fahrbahnmarkierungen! Und soooo viel Verkehr! Und hier in Fantoft, da ist man schon ne viertel Stunde Bus gefahren, hier gibt’s immernoch Ampeln! Davon gibt’s in Tromsø nur welche am Flughafen und im Industriegebiet! Und — Oh Gott, ist es hier Warm!!!! Gegen Mittag war sie dann von der Helligkeit geblendet, kein Witz. Am Tag, bevor wir in Finse waren, hat sie Kopfschmerzen von der „Helligkeit“ gehabt, so geht’s mir im Sommer in Frankfurt…

Mit der Physik geht es momentan komischerweise recht gut voran, in Voss habe ich etwas programmiert, und hier auch, und es steht schon ein großer Teil des Programmes (wobei ich den schwierigsten allerdings bis jetzt gut umschifft habe).

Ach ja, mir sind da noch so Gerüchte zu Ohren gekommen, von wegen, man müsse meine Wetterstatistik eine Spalte nach rechts verschieben — unverschämte Verleumdung! ☺ Also, naja, es kann schon sein, dass die Tage, die im Dezember sonnig waren, zur Hälfte im August noch wolkig gewesen wären, aber „wolkig“ heißt vor allem, kein Regen oder nur sehr wenig. Wenn ich vier mal am Tag draußen bin und ich nie nass werde (auch meine Kleidung nicht), dann ist das wohl kaum verregnet, und auch nicht regnerisch. Also, ich finde die Statistik ok.

Heute abend gehen wir Pizza essen, mal sehen, ob wir dahin schwimmen müssen (das blau wurde wieder durch grau verdrängt mittlerweile…), ansonsten mal sehen. Bis dann.

baeuchle

Autor: baeuchle

Baujahr 1984, Maikind. Geboren in Frankfurt, aufgewachsen in Frankfurt, bis ins Alter von 31 Jahren eigentlich immer Frankfurt. Jetzt Kassel. Ausführliche Vorstellung

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