Norge 2013

Original-Post

Mach mal Wahlkampfpause. Ich war auch im Urlaub, im Juli, und mindestens Bilder davon wollte ich gerne teilen.

Zunächst war ich einen halben Samstag und den Sonntag darauf im dänischen Århus, um meine Begleitung abzuholen. Der Weg dahin war schwer – im EuroCity von Hamburg wurde ich etwa 5 mal von meinem Platz vertrieben, weil keine Reservierungen angezeigt wurden und der halbe Zug nach Århus zu einer Segelregatta wollte. Dafür konnten wir uns am Sonntag das große Auslaufen von Segelschiffen jeder Größe im Hafen ansehen.

Zwei der kleineren Segelschiffe, die in Århus – wie alle Schiffe mit dem Hilfsmotor – aus dem Hafen auslaufen, um dann die Regatta Tall Ship Race nach Helsinki zu bestreiten.

Dann ging’s mit dem Schiff nach Oslo und nach einer Übernachtung morgens mit dem Zug nach Stockholm. Dort hatten wir erst gutes, dann schlechtes, und am dritten Tag wieder gutes Wetter und ein Zimmer auf dem Schiff Af Chapman an der Insel Skeppsholmen. Stockholm ist, auch wenn es nicht in Norwegen liegt, eine Reise wert. Vielleicht irgendwann auch noch eine.

Blick aus dem Fenster unserer Jugendherberge in Stockholm: Ein Bullauge im Schiff.
Blick über Stockholm aus dem Stadhuset.

Von da aus fuhren wir mit dem Nachtzug nach Trondheim und mit einem Mietauto nach Norden; acht Tage hatten wir, um wieder zurückzukommen. Das Wetter war mäßig; etwa dreieinhalb Tage Regen mit 10-14 °C, drei Tage trocken, aber wolkenverhangen und nicht wärmer und vielleicht insgesamt eineinhalb Tage wirklich gutes Wetter (aber immernoch kalt). Immerhin konnten wir auch einen Tag komplett wandern und zwei sehr ausgedehnte Spaziergänge machen.

Panoramafoto bei der Wanderung knapp südlich des Polarkreises. Links der Blick nach Schweden (weniger Meter hinter dem See ist die Grenze), rechts in Richtung Meer (was hier aber erst hinter Saltfjellet und dem Gletscher Svartisen liegt).
Blick von der Fähre auf Lødingen, auf dem Weg von den Vesterålen aufs Festland bei Bognes.
Diese Berge müssen Teil des Svartisen-Saltfjellet-Nationalparks sein, jedenfalls ist das der Blick nach Süden von der Brücke über den Saltstraumen.

Von Trondheim aus ging es dann wieder mit dem Zug über Dombås nach Åndalsnes, wo wir für vier Nächte blieben. Ab dem ersten Morgen hatte es auch mit dem Wetter geklappt, und wir hatten endlich das Wetter, das ich mit Norwegen-Urlauben verbinde: 22-26°C und Sonnenschein. Natürlich muss man in dieser Gegend Trollstigen und Geirangerfjord besuchen, wir waren außerdem noch am Mardalsfossen und wanderten aufs Romsdalseggen, wo ich einen der beeindruckensten Blicke diesen Urlaubs gesehen habe.

Umsteigen in Dombås aus dem Zug rechts, der weiter nach Oslo fährt, in den Zug links, der uns nach Åndalsnes bringen wird.
Die Trollleiter (Trollstigen) mit Blick nach Åndalsnes (und Kreuzfahrtschiff).
Blick von der Wanderung am Geirangerfjord nach Geiranger.
Blick von Dals Nippa auf Geiranger und den dazugehörigen Fjord. Am rechten Hang zum Fjord sieht man die gezackte Straße, oberhalb derer wir vorher gewandert waren.
Blick von Mølvafjellet in das Romsdal mit Romsdalshornet links und Trollveggen rechts.

Am Ende ging es dann mit dem „Zug“ zurück nach Oslo, blöderweise allerdings vier Stunden in der Mitte mit Schienenersatzverkehr (blöde Busse!) und dann wieder mit dem Schiff nach Frederikshavn in Dänemark. Und weil das am Vortag noch nicht gereicht hatte, nochmal mitten in Dänemark im Bus zwischen zwei Bahnhöfen; am Endbahnhof hatte dann ein ICE bereitgestanden.

Sonnenuntergang am Schiff; Blick fast nach Norden.
Eine Unterbrechung in Dänemark brachte uns vom EuroCity mit dänischem IC3 zum Diesel-IntercityExpress ICE-VT, der uns nach Hamburg brachte.